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  Die Evangelisch Methodistische Gemeinde Schleiz


Die Gottesdienste zu den Festtagen in Schleiz und den Ortsteilen -
zeitlich geordnet in ökumenischer Verbundenheit.

Die Gemeinde und ihre Veranstaltungen im Internet: KLICK
Ihre Geschichte:
Zionskirche Im Jahre 1868 begannen methodistische Prediger, auch im Thüringischen Traktate zu verteilen und luden zu Versammlungen ein. Die klare Botschaft und die Einladung, das ganz persönliche Heil in Jesus Christus anzunehmen, wurde gehört und angenommen.
So entstanden in Remptendorf, Leutenberg, Dörtendorf und an vielen anderen Orten kleine Gemeinden.

Das Geburtsjahr der Gemeinde in Schleiz läßt sich auf das Jahr 1879 datieren. Im Schleizer Wochenblatt vom 22. Januar 1880 ist dazu zu lesen: „Erwähnen wollen wir noch, daß sich im Jahre 1879 ein Prediger der Methodistengemeinde hier niedergelassen hat und eine Anzahl Anhänger um sich versammelt.“

Für den ersten in Schleiz ansässigen Prediger C. Schaarschmidt war dies ein schwerer Anfang, denn die Gottesdienste wurden oft durch groben Unfug gestört. Doch das Werk wuchs trotz aller Feindseligkeiten weiter. Zunächst traf man sich in Wohnungen, doch bereits 1904 ist in einem Bericht des damaligen Predigers A. Voigt zu lesen: „Hätten wir in Schleiz eine kleine, schmucke Kapelle, würde es wohl längst mehr vorwärts gegangen sein.“ Zu jener Zeit gab es 120 Kirchenglieder.

Während der Dienstzeit von Prediger I. Eden begann man 1905 mit dem Bau der Zionskirche, die am 9. Dezember 1906 feierlich eingeweiht werden konnte. 1925 wurde Schleiz ein eigenständiger Gemeindebezirk mit den Stationen Göschitz, Lössau und Neundorf.

Zionskirche von
            innen.
Die Gemeinde wuchs weiter, so daß man in der Dienstzeit von Pastor P. Fleischmann die Kirche durch einen Anbau erweitern mußte. Die Zeit das Baus war eine schwierige, gab es doch weder Genehmigungen noch Baustoffe. Mit großem Einsatz besorgten Gemeindeglieder Material und bauten selbst mit an ihrer Kirche.
Das äußere Bauen war auch ein inneres Bauen am Werk Gottes und der Segen Gottes wurde immer wieder spürbar.
Am 11. Oktober 1953 wurde die größere Kirche durch Sup. Thomas eingeweiht.

Die Zionskirche ist seitdem vielen Menschen zu einer geistlichen Heimat geworden, in der sie zum lebendigen Glauben an Jesus Christus fanden. Die Gemeinde lebt in der Gemeinschaft, die die Liebe Gottes ermöglicht und ist bemüht, Freude miteinander zu teilen, Lasten gemeinsam zu tragen, helfend und fürbittend füreinander einzustehen und sich in allem an Gottes Wort zu orientieren.

Bislang erhielten 27 Pastoren eine Dienstzuweisung nach Schleiz. Seit der Selbständigkeit des Bezirkes 1925 waren dies:
1925 Willy Bräutigam 1955 Gerhard Solbrig
1926 Hugo Plath 1963 Werner Seumel
1929 Gerhard Kromrei 1970 Walter Unger
1936 Hermann Ott 1982 Manfred Döbrich
1948 Paul Fleischmann 1995 Andrea Walther (seit 2007 Andrea Solbrig)


2007
Manfred Meier
Kontakt:

Pastor Manfred Meier

Quergasse 4, 07907 Schleiz

Tel.        03663 / 423274

FAX:     03663 / 421449